GoodWe ESA-Serie All-in-One

GoodWe

ESA-Serie All-in-One

Wechselrichter und Batterie in einem vorverdrahteten Gerät – weniger Kabel an der Wand, kürzere Montage.

Typbezeichnung 5 – 30 kW / 5 – 108 kWh

Fünf Zahlen, die zählen.

Aus dem Datenblatt herausgegriffen und in Klartext übersetzt.

01 / 05
  1. Nutzbare Energie je Batteriemodul, bis 12 Module

    5,0 / 8,0 kWh

    Ein Modul hat 5 oder 8 kWh nutzbar (6 und 9 kWh angekündigt) und wiegt 57,5 bzw. 79 kg. Du stapelst, was du heute brauchst, und legst später nach – auch alte neben neue Module. Prüfbedingung: 100 % Entladetiefe, 25 °C, Neuzustand; bei Kälte und schneller Entladung ist es weniger.

  2. Lade-/Entladerate: volle Kapazität in einer Stunde

    1C

    1C heißt: Die ganze Kapazität in einer Stunde rein oder raus – ein 8-kWh-Modul lädt mit 8 kW, das 10-kW-Gerät bringt bis 10 kW in die Batterie. Das zählt bei dynamischen Stromtarifen: In der einen günstigen Nachtstunde wird voll geladen, nicht über die halbe Nacht. Bei Kälte drosselt er.

  3. Notstromspitze für 10 Sekunden, ESA 10 kW (dauerhaft 11 kVA)

    20 kVA

    Im Inselbetrieb muss der Speicher Anlaufströme schlucken – Kühlschrank, Pumpe, Wärmepumpe. Dafür liefert der ESA zehn Sekunden lang das Doppelte seiner Nennleistung (Klassen 5 bis 15 kW), dauerhaft 110 %. Vorausgesetzt, die Batterie kann liefern: ein 5-kWh-Modul gibt 7,5 kW Spitze, ein 8er 12 kW.

  4. DC-Überbelegung, alle Klassen (20 kWp am 10-kW-Gerät)

    200 %

    Ans 10-kW-Gerät dürfen 20 kWp Module – doppelt so viel, wie es einspeist. Beim Hybrid ist das kein Verlust: Was mittags über den 10 kW liegt, lädt mit bis zu 10 kW die Batterie, statt gekappt zu werden. Drei MPP-Tracker bis 8 kW, vier ab 10 kW – genug für drei bis vier Dachflächen.

  5. Untere Betriebstemperatur, Leistungsmodul (Batterie lädt bis −18 °C)

    −35 °C

    Der ESA darf nach draußen: IP66, Betrieb bis −35 °C. Die Batterie lädt bis −18 °C, und mit dem Heizmodus (integrierte Heizung) hält sie auch bei −20 °C durch. Garage, Carport oder Nordwand gehen also – bei uns ist eher die Frage, ob der Stellplatz eben und tragfähig ist.

Warum wir es verbauen.

  1. Ein Gerät statt drei

    Wechselrichter, Batterie und Energiemanagement sitzen im selben Gehäuse und sind ab Werk verdrahtet. Das spart Montagezeit und vor allem Fehlerquellen an den Schnittstellen zwischen den Komponenten.

  2. Notstrom fürs ganze Haus

    Umschaltung auf Backup in unter 4 Millisekunden – so schnell, dass Rechner und Router den Ausfall nicht mitbekommen. Ein Bypass mit 63 A Durchgangsstrom ist eingebaut, damit das ganze Haus versorgt werden kann und nicht nur ein Notstromkreis.

  3. Wächst bis 108 kWh

    Bis zu zwölf Batteriemodule. Für ein Einfamilienhaus ist das weit überdimensioniert – für einen Betrieb mit Ladeinfrastruktur oder eine Halle ist es genau die Reserve, die man braucht.

Alle Werte auf einen Blick

Leistungsklassen
5 – 30 kW
Speicherkapazität
5 – 108 kWh
Batterietyp
LFP (LiFePO4)
Batteriemodule
bis 12
Umschaltzeit Notstrom
< 4 ms
Max. Wirkungsgrad
bis 98,2 %
MPP-Tracker
3 – 4
Geräusch
bis 30 dB
Schutzart
IP66
Betriebstemperatur
−35 bis +60 °C

Werte aus dem Herstellerdatenblatt, Stand der Lieferung. Vollständiges Datenblatt (PDF)

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